Liebe Eltern,
ein Zahnarztbesuch kann auch Spaß machen!
In unserer Zahnarztpraxis haben wir ein Behandlungszimmer speziell für Kinder eingerichtet, in dem sich die kleinen Patientinnen und Patienten rundum wohlfühlen können. Bunte Tierbilder an den Wänden, ein Fernseher an der Decke und versteckte zahnärztliche Geräte sorgen dafür, dass die Umgebung eher an ein spannendes Abenteuer erinnert als an eine Zahnarztpraxis.
Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und spielerischen Elementen dürfen die Kinder den Zahnarztbesuch zunächst in Ruhe kennenlernen. Erst wenn sie sich sicher fühlen, beginnen wir mit der eigentlichen Behandlung, ruhig, kindgerecht und schonend.

Erster Besuch
Der erste Zahnarztbesuch
Beim ersten Zahnarztbesuch ist es uns besonders wichtig, dass Ihr Kind uns in Ruhe kennenlernen kann. In der Regel findet daher beim ersten Termin noch keine Behandlung statt. Das Kind darf sich erst einmal alles anschauen, Fragen stellen und Vertrauen fassen.
Wir arbeiten nach dem „Tell–Show–Do“-Prinzip:
Zuerst erklären wir dem Kind, was wir vorhaben („Tell“), dann zeigen wir es spielerisch („Show“), und erst wenn das Kind bereit ist, führen wir die Handlung durch („Do“) – zum Beispiel erst einmal auf der Hand oder dem Fingernagel.
Um eine positive Erfahrung zu schaffen, vermeiden wir bewusst Begriffe, die Angst auslösen könnten. Bei uns gibt es daher keine „Spritzen“, sondern Traumkugeln, und keinen „Bohrer“, sondern eine Kitzelkugel.
Auch Sie als Eltern können dazu beitragen, dass Ihr Kind angstfrei in den Termin geht. Vermeiden Sie bitte Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oder „Es tut nicht weh“. Kinder spüren sofort, dass es etwas gibt, worüber man sich vielleicht Sorgen machen könnte. Besser ist es, den Zahnarztbesuch als etwas ganz Alltägliches und Spannendes darzustellen.
„So schaffen wir von Anfang an Vertrauen für eine lebenslange, angstfreie Beziehung zum Zahnarzt.“
Ab dem 6. Geburtstag übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich eine Individualprophylaxe. Nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt, denn sie trägt wesentlich dazu bei, Zahnerkrankungen vorzubeugen und die Mundgesundheit Ihres Kindes langfristig zu erhalten. Gleichzeitig ist die Prophylaxe ein idealer, sanfter Einstieg, falls später doch einmal eine Behandlung notwendig werden sollte.
Kinderkronen
Die „Ritterzähne“ für die Jungs oder die „Prinzessinenkrone“ für die Mädchen. Hierbei handelt es sich um konfektionierte Kronen aus chirurgischem Stahl, die direkt auf die Milchbackenzähne aufgepasst werden.
Dies ist erforderlich bei stark zerstörten hinteren Milchzähnen oder nach einer Wurzelbehandlung. Die Kronen werden mit einem Zement befestigt und bleiben auf dem Zahn, bis dieser zusammen mit der Krone ausfällt.
Zahnfrakturen bei Kindern und Jugendlichen
Zahnunfälle bei Kindern und Jugendlichen kommen leider relativ häufig vor – sei es beim Spielen, Sport, Toben oder durch einen Sturz. Besonders die Frontzähne sind dabei gefährdet. Ein abgebrochener oder angeschlagener Zahn wirkt zunächst oft erschreckend, lässt sich in vielen Fällen jedoch sehr gut und schonend versorgen.
Wichtig ist vor allem das richtige Verhalten in den ersten Minuten nach dem Unfall. Je schneller und gezielter gehandelt wird, desto besser sind die Aussichten, den Zahn langfristig zu erhalten und ästhetisch zu versorgen.
Um Eltern und Jugendlichen in dieser Situation Sicherheit zu geben, haben wir für Sie einen weiterführenden Link eingefügt.
Dieser bietet eine klare und verständliche Leitlinie, was Sie bei einer Zahnfraktur tun sollten.
Bitte folgen Sie dem untenstehenden Link, um im Notfall gut vorbereitet zu sein.
https://www.rette-deinen-zahn.de
Bei Fragen oder akuten Zahnunfällen sind wir selbstverständlich jederzeit für Sie da.

